Alternativen fürs Klima

Klimaschädliche Lebensmittel:

Milchprodukte gelten als einige der klimaschädlichsten Produkte, vor allem Butter mit etwa 24kg CO2-Ausstoß ist somit das am meisten produzierende Lebensmittel. Das liegt daran, dass viele Kühe dafür gehalten werden, welche Methangas ausstoßen. Außerdem entstehen Mengen an Treibhausgasen, bei der Produktion des Tierfutters.

Darauf folgt Fleisch, vor allem Rindfleisch mit ca. 13kg CO2-Ausstoß. Der Grund ist die Haltung der Rinder, da sie kürzer leben als Milchkühe. Deswegen ist dieses Produkt knapp unter Butter.

 Außerdem denken viele, dass Sojaprodukte eine gute Alternative sind, jedoch stimmt das nicht. Das ist so, weil der Export viel CO2-Ausstoß produziert und Soja in vielen Lebensmitteln vorhanden ist.

Ersatzprodukte für die Lebensmittel:

Für Milchprodukte kann man sagen, dass man sie in Maßen genießen sollte. Außerdem sollte man diese aus einer Haltung bei der kein Importfutter, sondern Gras und Kräuter verwendet werden, besorgen Bio-Milch! Alternativ gibt es Mandelmilch und anderen Ersatz.

Bei Fleisch gilt: je weniger, desto besser!

Allgemein ist es besser bei Biobauern zu kaufen, da diese weniger Tiere halten und das Kraftfutter nur selten aus Übersee stammt. Somit tut man nicht nur was für das Klima, sondern auch für das Tierwohl.

Klimaschädliche Produkte:

Was soll schon an Rosen verkehrt sein? Denken viele. Doch ein Strauß Rosen ist gleichzusetzen mit einem CO2-Verbrauch von einer 50km langen Autofahrt.

Außerdem sind Zahnprodukte wie Zahnpasten, Zahnbürsten, und Zahnseide, wegen des Plastikgehaltes schlecht für die Umwelt.

Deos findet man oft als Sprühdose in den Regalen, die oft aus Aluminium bestehen und viel Müll hinterlassen.

Damenhygieneartikel gehören ebenfalls zu den umweltschädlichen Produkten, da sie viel Müll hinterlassen und außerdem stark gebleicht werden.
Produkte wie Seife, Reinigungsmittel, Shampoo, Rasierer, Rasierschaum, Abschminkprodukte, Waschmittel, Abflussreinigen und Wattestäbchen enthalten viel Plastikanteil, deshalb sollten sie gemieden werden.

Natürlich sind auch jegliche Transportmöglichkeiten ziemlich schädlich, die klimaschädlichste davon ist das Fliegen, da dabei ca. 21,1 kg CO2 (pro Person pro 100 km) ausgestoßen werden. Außerdem werden bei einer Autofahrt mit einem Benziner, der eine Strecke von 100 Kilometern mit 2 Personen fährt, etwa 9,5 kg CO2 verursacht. Als nächstes kommt die ÖPNV mit 6,4 kg, der Elektro-Pkw mit 6,2 kg, der IC/ICE mit 3,6 kg, der Linienbus mit 2,3 kg und das Pedelec mit 0,2 kg. Radfahren ist also das Gebot der Stunde!

Zum Abschluss ist natürlich noch zu sagen, dass nicht-regionale Produkte dem Klima schaden, da der Transport auch CO2 verbraucht.

Ersatzprodukte für klimaschädliche Produkte:

Wenn man sich dafür entscheidet, Blumen zu besorgen, sollte man möglichst darauf achten, dass man sie so regional wie möglich kauft.

Für Zahnersatzprodukte sollte man z.B. eine Bambuszahnbürste, feste Zahnpasta und Zahnseide aus Bienenwachs.

Alternativ zu Deo-Sprühdosen kann man Deo Cremes oder Roller verwenden.

Zu den klimafreundlichsten Damenhygieneartikeln gehören waschbare Binden oder die Menstruationstasse.

Statt Seife in einem Plastikbehälter zu kaufen sollte man feste Naturseife mit Bioinhaltsstoffen verwenden.

Reinigungsmittel kann man in plastikfreien Läden selbst abfüllen oder in Großpackungen kaufen. 

Genauso kann man Shampoo abfüllen lassen, feste Haarseife verwenden oder Roggenmehl/Lavaerde benutzen.

Beim Rasieren sollte man darauf achten einen Rasierer aus Holz oder Edelstahl zu besitzen oder ein Rasiermesser mit Seife und Pinsel zu benutzen. Außerdem kann man statt Rasierschaum Rasierseife kaufen.

Zum Abschminken kann man waschbare Reinigungspads aus Baumwolle verwenden.

Als Alternative für Abflussreiniger nimmt man Hausmittel wie Essig oder Soda, außerdem sind mechanische Methoden wie die Saugglocke auch eine Option.

Wattestäbchen aus Bambus, Pappe oder wiederverwendbare Stäbchen können als Ersatz dienen.

Klimafreundliche Transportmöglichkeiten sind für kurze Wege das Fahrradfahren oder das Zufußgehen. Für längere Wege kann man segeln. Wie Greta Thunberg in die USA und zurück.


(von Violetta Boschmann, Leah-Celine Mengeler)


Quellen:

https://utopia.de/ratgeber/diese-6-lebensmittel-sind-am-schlimmsten-fuers-klima/

https://www.srf.ch/play/radio/forum/audio/co2-zuschlag-fuer-besonders-klimaschaedliche-produkte---ja-oder-nein?id=bdcc9c1b-1e06-449a-b8df-dfe3cdcdeb29

https://utopia.de/ratgeber/zero-waste-bad/

https://www.quarks.de/umwelt/klimawandel/co2-rechner-fuer-auto-flugzeug-und-co/

https://www.oekolandbau.de/bio-im-alltag/bio-erleben/aktiv-werden/klimafreundliche-ernaehrung/